Geschichte

Einblick in die Geschichte des "Totobades"

Foto: Stadtarchiv/Stadtwerke Stadtwerke Saarbrücken

Foto: Stadtarchiv/Stadtwerke Stadtwerke Saarbrücken

Foto: Stadtarchiv/Stadtwerke Stadtwerke Saarbrücken

Seit 60 Jahren erleben zahlreiche Besucher aus nah und fern den Sommer im Freibad Schwarzenbergbad. Mehrere Schwimmbecken, eine ausgedehnte Grünfläche, ein reichhaltiges gastronomisches Angebot, eine Minigolfanlage, ein Kleinkinderspielplatz und viele weitere Attraktionen machen das Schwarzenbergbad zu einem beliebten Treffpunkt mitten in der Stadt für Sonnenanbeter und Wasserratten jeden Alters.

Am 30. Mai 1959 wurde das Freibad Schwarzenbergbad in malerischer Kulisse auf dem Saarbrücker Rotenbühl eröffnet. Viele Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger  lernten auf dem Rotenbühl in den vergangenen Jahrzehnten das Schwimmen - und das bis heute. 

Ausgezeichnet - das "Totobad"

Geplant wurde das Freibad Schwarzenbergbad von den Architekten Albert Dietz und Bernhard Grothe, die für das Bades sogar mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet wurden und das Freibad bundesweit bekannt machten. 

Ap­ro­pos bekannt: fragt man die Saarbrücker nach ihrem liebsten Schwimmbad, so fällt der Name "Totobad" wohl noch öfter als "Schwarzenbergbad". Im Laufe der 60 Jahre hat sich der Spitzname in den Köpfen der Badegäste eingebrannt. Doch wieso heißt das Schwarzenbergbad eigentlich "Totobad"? 

Die Erklärung findet sich ebenfalls in der Geschichte des Freibads. Der Bau wurde von der Saarland Sporttoto-GmbH finanziert und der Stadt Saarbrücken dann, für den symbolischen Wert von 1 D-Mark, zum 50. jährigen Geburtstag der Stadt geschenkt. Mit dem Freibad auf dem Rotenbühl sollte eine "repräsentative Pflegestätte edlen sportlichen Wettstreits" geschaffen werden. 

Viel los im Freibad - bis heute

Schon bei der Einweihung des Freibads wurde deutlich: das Bad soll allen Bürgerinnen und Bürgern der offenstehen und ein Platz zur Erholung für Klein und Groß, Familien und Einzelpersonen bieten. Diesen Ansprüchen wird das Freibad Schwarzenbergbad bis heute gerecht. 

Neben sportlichen Wettkämpfen in den 1970er und 1980er Jahren gilt auch der Sprungturm unter vielen Badegästen als besonderes Merkmal des Freibads. Der neue, fünf Meter hohe Sprungturm ist Anziehungspunkt für die großen und kleinen Besucher.

Heute besticht das Freibad vor allem durch seine Lage in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet mit einer Fläche von circa 70.000 Quadratmeter, einem Sportbecken, einem Aktionsbecken, einem Sprungbecken, einer Großwasserrutsche, Freizeitflächen für Aktivitäten wie Beachvolleyball und Strandfußball oder auch Minigolf und dem großen Liegebereich.